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Von hinter dem Vorhang
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Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 511
Du scheinst Steine gefressen zu haben
so sehr schleppst Du dich ab
an deinen rauchzarten Gedanken

In einen Krieg hast Du mich gejagt
in dem ich nichts gewinnen kann
als nur beschissene Attribute
ich hätte es am ersten Tag schon
wissen müssen dein etwas Liebe
hatte bereits eine ekle Schicht
um meinen ganzen Körper gezogen

Zu einem Geist hast Du mich gemacht
zu einem Phantom bin ich geworden
ich bin nur noch ein ätherisches Wesen
in deinem Leben und jeder kann es sehen

Ich fühl mich nirgends hinter Gittern
so über den Dingen schwebend
lacht mein Herz so erhaben
wie der lustige Hut eines Bauchredners
worin ichs dauernd mit mir forttrag
wie ein Schlafwandler im Blindflug

Ich habe den Denkzettel verlegt

Wenn es dir dazu einfällt hast Du es
soweit akzeptabel es ist
die schön temperierte Aussicht
und Dinosaureier aus dem Nichts
doch kommentarlos so hingenommen

Du darfst liebes Püppchen
mit deinen extra läppischen Luxusohren
gerne mein heißes Wasser verschwenden
hüftenbeständig so praktisch gesehen
scheint dir das sehr sehr angenehm
Kannst du es schonmal ausdrücken?

Psst dann sprich doch mal Tango
aber hypnotisier mal nicht so laut
sonst könntest Du eventuell noch
Unglücke heraufbeschwören!

Wenn dann der alte Immergut gleich zweimal
klingelt dann mach lieber nicht die Türe auf!

Gib mir den Schlüssel zu meinem Herzen zurück
ein Schiff bist Du das sich nicht steuern läßt!

Verstehe du meinst also selten
ist nie also nie!
12/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 512
Eiben Pappeln Buchen und Linden
wes Wunsch wes Wille wes Begehr
es ist den küßt die junge Nacht

Sphinghen und Sphanghen und uralte Geister
es ist mehr als nur ein halbes Geißenblatt
das sie mit den Tränen kichernder Weiber
benetzt andächtig verzerren oder verzehren

Die Tücken der Freiheit versuchte
das Kaninchen abzuschütteln es wurde
mit spitzen Kanarienzungen dazu gezwungen
es streckt um Luft und Atem anzuhalten
seine Visage in die Korrelation bis hin
zu den Lofoten vielleicht wächst da auf
dem Mistplatz bald ein Marillenbaum
darauf gepflanzt von denen Ungenannten

Sie haben mir den sanften Schlaf geklaut
der Götter Schmelz und der Tiere Qual

Das ist Grund genug ein Fest auf festem
Grund zu feiern und dem starken Unterhemden
noch einen netten kleinen Stupsen mitzugeben
gleichwohl als eine doppelte Herausforderung

Gleich viermal aberschöner wird der Weg
durch Warten bei den bösen Investieren

Akrobat zwar schön ja aber die Kontiki
ist zeitgleich Körper und ist Geist
und ist ein Zirkus der die hohe Kunst kein
Vogelscheuchen Lärmen zu verunstalten
fließend gar und meisterlich beherrscht
und die Flötentöne welche trunken im Kern
eindringlich grünen wie Säulen aus Malachit

Denken den zentral gespenstischen Gedanken
in die Absorption zu exorzieren ist bequem
in solchen hohen Dosen aber nicht erlaubt

Ihr könnt euch bildlich vorstellen wieviel
an Verwirrung dadurch noch entstanden ist

Eiben Pappeln Buchen und Linden
wes Wunsch wes Wille wes Begehr
es ist den küßt die junge Nacht
16/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 513
Die Amsel jagt den Häher hoch
sich vehement das Kreuz verbiegend
die Ratte tot sie sonnt sich noch
laszive auf dem Rücken liegend

Ihre Haut hat sie vom Markt genommen
durch schamloses Ausnutzen der Situation
das ist schon des öfteren vorgekommen
es war lebhafter Ausdruck ihrer Ambition

Ihr labiles Herz ist aufgerissen
irgendjemand hat ihr reingekotzt
hat sie zuguterletzt noch angemotzt
und hat zudem noch drauf geschissen

Oh Nachtigall das schaurig Melodram
es schaukelt sanft wie eine Leiche
oder wie die Misteln um Merlins Eiche
und klebt dort völlig ohne Scham

Von taufrischen Rosen spärlich bedeckt
sie schüttelt ihr rostrotes Kleid
und ist schlußendlich gar elend verreckt
an einer unbeherrscht blöden Tätigkeit

Dunkelheit herrscht über den Dächern
das Herz es bricht ein altes Tabu
die rasende Meute schaut teilnahmslos zu
und buddelt nach Luft in den Löchern

Man sieht es im abstrakten Flug der Hummel
sie ist auf frischester Tat ertappt
wodurch ein Bienenstock den losen Fummel
und über dieses und das abgeschnappt

Was übrig bleibt ist ein seltsamer Duft
ein verheerender fast süßlicher Wind
dessen Hauch sich später niemand entsinnt
ob zu Lande zu Wasser und in der Luft
18/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 514
Nichts schmeckt so wohlfeil wie ein herber
Schmauch der mit Kartoffeln bombardiert ist
oder ein seitwärts betretener Pfannenkuchen
der da schwimmt in einem See aus Schnittlauch

Na prima Picknick pack schonmal ein
die mit einkalkulierte Zimmerpflanze
pflanze Liebgestöckel im Kummerkasten
und dann hinein in den Liguster mit
Parapluie Charmanz und Bagatelli

Und ab ins Blau hinein verschollen
oder die Nase in den Wind gehalten
und doch geschnuppert en croissant
wenns dann pressiert dann raschle ich
nämlich locker mit mit Stammiolpapier

Ihre Feschheit geruht anderes zu bevorzugen
Spitzen unter Hypnose geschmeidig abgehackt
das Ganze fein mit Karawanenzucker ziseliert
und mit Nudelmagie daran vorbei geschmackt?

Wenn nun eine Hasenfuß essende Person
das Substanz aktivistische Verhalten
von Möchtegerndrauftretern übernimmt
dann sind die Aberskier jedoch unmöglich

Iglittsch möglicherweise knackt es ja
am Straßenrand bei denen Superviechern
und wie das unverdauliche Ameisenpferd
mit der eingebauten Bremse wurde der
Absurd auf den falschen Fluß gesetzt

Nimmertraurig seufzt die grille Gräte laut:
Hundsblitznocheins auf diesen Knochen
bin ich auch noch nicht gekommen!
und schoß das Potpourri auf einen Haufen
ihre vorgekauten Eiswürfel froren auf
der Stelle fest ins feuchte Gras getreten

Zerknirscht sein aber ist doch anders!
21/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 515
Ein Völlerätsel oder eine sinnlose Parabel
über das feiste Leben unter den Kackerlaken

Und es geschah während der Revolution
der verschlungenen Gedärme und der Mägen

Als er das Faltenheim betrat erwartete ihn
ein furchtbar obszönes Hörrohrszenario
da stand er nun im Trockenen in einem mit
Röcheln und Husten vielfach von Nelken
in Fülle und Trübsinn geräucherten Saal
und bis auf den vorletzten Platz besetzt
auch ein reichhaltig gedeckter Flicktisch

Knurpsel vollzog mit kurzfristiger Befriedigung
die Posse er schaute gelangweilt in die runde
Speiseröhre einer einfältig pinkelnden Frau
und sprach dann allerdings gebrochen keck:
Verdammte Eierschalen verflixte Hühnerknöchel!

Er löffelt und gabelt sich den Weg er denkt:
Vergieß alles was du jemals gegessen hattest und
genieß den marinierten Schwedinnentrunk horch
in die Stuben rein ein ultraidyllisches Rollen!
Man hatte den Transpirator eingeschaltet

So verging er sich also höchstens dynamisch
an den heißen Backfrischerpflaumen aller
Voraussicht nach und ihrem Wachstum gemäß
befand er sich an den intimeren Ställen
der dunklen Aureole einer Kitzelermuschel

Und anhand eines Räucherlachens erkannte er
selbst tatenlos es war eindeutig Khaki kompakt
sowie alles nur Bauch und Schlauch und Schallamei
doch hatte er genug von wegen Seelenenfanten
und fragte: Wo bitte ist jetzt das Kurkoma?

Es war denn doch noch nicht schrulle genug
der Orangentruthahn hing ihm wie Suppengrün
am frischen Rosenkohl und wieder sind ihm die
Geschmacksknopsen zu Kopfe gestiegen oder
bestäubend frisch gemahlener Pfefferkaffee
und wie die halbinvolvierte Schotenfliege
ist er mit beiden Beinen in der Defensive
unwiderruflich an den Genen dagegengenesen

Da war er froh das linnene Handtuch
auf den Teller geworfen zu haben
und schrie aus vollen Liebeskräften:

Hurra die Köche hurra sie leben noch!
21/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 516
Ein sintflutartiges Ahoi
verweist in der heutigen Zeit
auf den Säufer von Meerwein
der den Arm der Proleten erfaßt
er befindet sich bei Alkohol
in bester wehmütiger Gesellschaft

Gemeinsam hatten der alte Sauftrabant
und sein akut primitiver Helfershelfer
und andere effektiv alternierende Naivlinge
die binäre Schnarchtonleiter erklommen
also die werden es doch wohl noch können

Da klopft Mariechen und auf einmal befällt
sie das Toben der Quinten in den Lenden
sowie eine bleierne Nackensteife
es ist ein heißer Ritt auf seifenen Blasen
ist ein feines ausgewähltes Stückchen

Es wirkten ja einige mit und die müssten
doch einiges wissen zum Beispiel wie man
einen der größten Dichter aller Zeiten
(wenn nicht gar den Größten)
auf jedem Acker fand bei jedem Wetter

Oder wie dieser Missetäter der Begründer
der präarthritischen Schüttelreimprosa
der die heute fertiggestellten
die poetischen Unruhen rezitiert
dabei mimt er den Banausen
um so von gestern abzulenken

Okay jeder Fisch könnte es
sich kleiden in schönen Reden
sonst müßte man sich dauernd nur
im Schlamm sich lümmeln

Und immerhin wrang er den komischen Lappen
noch ehe die Dirnen der Pulvermilchstraße
die so zahlreich an schmollüppigen Mündern
ihn behausten durcheinander und behadern
sein anzüglich Tuch in die Reinigung geben

Nahe am Pflughafen entdeckte man
ein Nest heißer Liebesgeschwüre
in balinesisches Holz eingeritzt

Durchs Dunkel streicht die lautlose Eule
und Mäusejägerin für eine Nacht ein Wunder
in der resistenten Phase des Ausbrütens

Ja okay eine ganze Flasche Champagner
für die Schaumspieler aus aller Welt

Aber nicht zu heiß kochen das Süppchen!
Wer es lesen möchte der findet es hier:
Oh Sorry!?
23/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 517
In der vorbiblischen Monoarchothek wo das
palindromische Denkmascheedingens steht
da träumt die holographische Variante vom
freien Hohlwerden am immedialen Markt

Und da erscheint schon an der nächsten Ecke
das nächste vieldeutig verderbliche wahre Wort
es droht sich wie gemalt in einen Bogeneffekt
in blindwütig dahergeschlagenen Aggressionen
und fanatischen Trotzreaktionen hineinzusteigern

Je kürzer der Satz desto gewaltiger die Tobsucht!

Ist das etwa eine dieser berüchtigten
Suggestivantworten in der Autobiographie
von Serienselbstmördern ohne daß die hohe
Kunst der Autoserienbiographen etwas damit
festhalten oder jemand daran ausrichten konnte?

Es ist nur ein Wort aber mit diesem Wort sind
immerhin alle möglichen Assoziationen verbunden
den rhetorischen Skrupel mal außer Acht gelassen
wurde der Großkonjugator zum Abfoltern gebracht

Im Vorwitz liegt die Neugier inbegriffen!

Auch Dosen gersten von der Hüfte bis zur Taille
eine hatte Haß erfühlt und Nichthaß erwidert
sie wollte doch nur Konservation betreiben
kulminierte rahmdösig an ihrem tollen Rand

Darüber ließe sich genüßlich debattieren
dieses lustige lymphatische Verbalisieren
macht aber keinen echten illegalen Streß
es boykottiert nur aggressives Potential

Genau das wollte ich doch herausgelesen haben!

Hoch potenzierte euphorisierende Worte
sicher gemotzt aber leider nicht gemeckert
ominöse Zeichen umgekehrter Satzbauten
werden durch den Opferlesesaal entführt wo
man schon überlegt die schnellenden Zungen
an den erstbesten rostigen Nagel zu hängen

Das artet aber in Gelaber aus und dann
auch noch in blutdurstigen Gruppen deren
Unschuld umso schneller getilgt sein wird

So über die Maßen kompliziert
ist die Rückkehr zur Einfachheit
allen Quarks daß man schon tot ist
noch bevor man zu leben beginnt
26/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 518
In einem unbewohnten Dorf aus Lehm
lehnte betrübt ein Pappschild im Juliregen
worauf geschrieben stand:
Ich gehe ich habe den Glauben an die Liebe
und die Freundschaft längst verloren
wo Liebe zur Handelsware wird da fällt
es mir leicht darauf zu verzichten

Koinzident der oberste Chemikalienstreu
an sich ein lustiger verspielter Vogel
bildete sich eine transparente Matrix
ließ seine Gags in Zement sehr abgehärtet
da stellte er die unversehrte Forderung

Kaum hat man von dem einen den Pullover
im Schrank verstaut schon will der nächste
Sumpfkopf unter die Planierraupe

Und in verschiedenen Formen erscheint
ein Gespenst im Nebel
weit surrealer als ein Dorn im Hals
es ist das verschwundene Gefühl
und bei weitem nicht das selbe
mehr als ein Kompaß im Ring
der von seichten Güßen umspült
ein Blubbern und ein Wedeln

Plötzlich ixplodierte ein Ohrgasgemisch
und in die Stille falln zwei Schuß
sie hatten sich unter Präsenz ihrer Drogen
etwas Meridian in ihre Subatome eingemischt

Der Mann und Spezialist im Vergraulen
von Rotkehlchen Pfunden und Intervallen
mit dem unberechenbaren Seil im Genick
den ein Glastrick enthalst
ist noch ein wenig zu nervös
aber bereit einen Berg wegzutragen

Mal angenommen daß es sich in diese Richtung
fortbewegt dann wäre ich weniger ehrgeizig
dann hätte ich keine Erwartungen

Die schützende Hülle der Schlammobilie
zählt zu den wichtigsten Dingen
die einem Menschen verloren gehen
27/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 519
Herrn Kaokao diese aufmüpfige Computermite
hatte dem abgenossenen Echtzeitkontrollsystem
der feigen datengläubigen Gesellschaft wie den
lausigsten Lippenbekenntnissen geglaubt

Er liebte das Spiel mit der Gefahr
und beharrte auf seinen Etischchen
wie auf sonstwie gearteten Grundfesten

Geld kommt Geld geht!
Geld geht Geld kommt!

Wenn wir tatsächlich so intolerant wären
und nichts anderes als ein gegenseitiges Fazit
brächte das Streit um virtuelle Nichtigkeiten
die sich auf dem Computertier vermenschlichten
weil sie sich zu ihrer Kommunikation bekennen

Eine schwirrsinnige Fehlerquote sorgte
also für regelrichtige Mysterien
für Schwärme realer Ausgeburten
in den Texten der eliterarischen Welt
die haben dort höchstwahrscheinlich
einen anderen Effekt
nicht nur immer das ewige Porblehm
mit der Zeichen B Setzung
das dazu noch zu schreiben ist närrisch

Hin und wieder haben sie sich grundsätzlich
und so schnell es nur geht vertan und geirrt
die wixhtigsten Punkte konnte ich mir
telefonisch hernieder kompensieren
seitdem ließ ich sie unangerührt

Geld geht Geld kommt!
Geld kommt Geld geht!

Wenn wir tatsächlich nur so schlimm wären
dann wäre das nicht mehr so abergenau
Nicht wahr?!

Da niemand nie so genau sagen kann wann
sie einen Anschluß bekommen hat
ein Nagual mal in die Zukunft geschaut
unsichtbare Fäden gesponnen er wurde
vom Fluß der Ereignisse mitgerissen
und ein Leuchten drang durchs Gitter
es war die archetypische Krokodilsfrage
kurzum das war so ganz in ihrem Sinne

So hatte der ironisch nachgerade Schrumpf
auf einer Reise ins Innere der Elektroerde
Lykanthropie erlebt als ein unklarer Irrtum

Geld kommt Geld geht!
Geld geht Geld kommt!

Frage: Was füllt das Knopfloch des Universums?
Antwort: Das ewige Rauschen des Meeeres!
28/06/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 520
Szauwetter Damen und Herren diesbezüglich
ihres Danks versinkt die ẞtadt Berlin
im Regen der Empörung bei Minerva!?

Mag Zeit auch reisen so hat sie doch
kein Patent auf den brutalen Knick
aber dann mit Frack und Häubchen

ẞo ein Schock dummerweise habe ich
zuviele Wolfsziegel im Vertrauen
von denen ich der Meinung war
Angst gärte auf in ihnen

ẞo ein Scheisz in die Worte solcher
Personen gelegt ich könnte mich meinen
krankhaft sich auf sie verlassen
nicht zu vermissen ihr Entgegenkommen
hoffentlich mit weißßüßem Pferdegebiß
das ist um sich zu gleichen

Am Eingang geben alle ihre Haut ab
wo es gilt die Schlauheit zu vermeiden
der Blick der Boa dreht ins Komisch sich
Hallo und ich ich freue mich konstrukt
Ihnen nun bekannt zu sein

ẞoso habe ich auf allen Ebenen der Existenz
erlitten schweren Schaden und bin energetisch
ich könnte Jingle Bells spielen auf der Klobrille
bis ich mich endlich davon erholt hab

Bleib so bitter wie du bist ein Akkurat
geschminktes Püppchen das man irgendwo
hübsch ins Vitrinchen stellt um sichs
vorübeiläufig drießmal anzuschaun
Und mögen deine Träume in Erfüllung gehen

ẞapperlot das aufgeräumte Leiterzählmaß
also ich hab das damals unhinterfragend geglaubt
und ich kann dir entsprechende Szelbstkontrolle
empfehlen oder therapeutensichere Maßannahmen
nee eher klassiszistisch surrealen Haußausbau
selbst die Tapfersten haben hierin keine Chance

Tag X weicht lüstern hier zurück
also bist doch du mithirn der Wesie
und selbst burlesk als ob man um
den ẞauerregen einen großen Bogen
machen könnt daß es so wichtig ist

ẞo daß warsz denn auch schoen wider
02/07/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 521
Seid umrundet Millionen und auf Kiese gebettet
bei den klein bißchen unfairen Gladiatorenkämpfen
im weitläufigen Psychodrom platziert und erledigt
wie die impulsiv gründlich zerstampft und zerbröselt

August Kräftig vom Sitzleder zog er sich schlau
die usurpatorische Fleischkuh diese perverse Sau
für wieviele die schon zimperlich gewesen ist
hat die Brüste der Calpurnia und ihre Locken
wohin er als Supervisionär an die Mimöse
unter den Diktator gerät und ins Stocken da
zischte er aber im Jenseits von Gut und Böse
als habe er den ganzen Tiber intus

Es war seine göttlichste Gabe
womit er eine jegliche Hand habe
daher im gleißendsten Licht
sieht man sein Doppelkinn nicht
er nimmt es in Kauf oder im Fluß
die neuroromantische Intimitat
die makabere Ohnmacht im Staat
wie es die riechenden Eulen von den
tragikomischen Säulen herunterheulen

Da kam das Schalk ihm tödlich vor
er nahm sich eins von vorne weg
so zeigte er gnadenlos darauf doch
das Ding es wurde siegelfest gemacht

Wer immer noch meint die Paranoia
der Caligula werde mit den Klauen voller
Teufelsgold bezahlt der hat nerotische
Tendenzen oder erheblich Dekadenzen
und nur so um sich geprahlt

An alle Speckfressen und klüger Burger
von Brom die Analtionalismus immer noch
für die Brise einer guten Idee halten
also eigentlich hats hier ein Kolosseum

Auf welchem Hügel oder in welcher Höhle
von der Via Applaudia aus gesehen
liegt nun der Menge Stein im Brett

Nur die Rarmache Fortuna wüstet seit geräumter Zeit
von daher kommt es also daß in der Arena Vivisektion
geschieht damit es mal ans Eingemachte geht schon
glänzt der Boden in aller natürlich gewachsenen Röte
obwohl es konnte keiner Lorbeern einheimsen

Das wechselfiebernde Gleiten jener Sinistren
er werde sie sich vornehmen aber noch
gefiel ihm ein einfacher Lorbeerkranz
hier demütigend mit Meinung untergejubelt
einleitend durch das utopische Mausoleum
hatte er Gänse viel lieber gevierteilt

Aber da kann man nicht auf sich zeigen mit
07/07/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 522
Alles dreht sich um wenn zwei Welten
miteinander prallend kopulieren

Da kommt kein Zweifel auf zum Schwingen
in ibisförmigen Illepschen angeschossen
Pygmalion der graue Schallfraß pflückt sich
dahöchst galant die besten Krümel vom Tisch
aus der Kruste gefallen ist der Schreihals

Er däpfelte genüßlich vor sich hin
frug erst nach Schwafel an der Nabelbrücke
dann gab es einen Milch- und Zuckerstau
nur einen Katzensprung davon entfernt
verharrt noch eine weitere Tatze abgebrüht
und abgelagert zwischen den Extremen

Dann ist er plötzlich unglücklicher Glückspilz
und wie ein lachendes Mädchen auf die Seite
gesprungen und hatte so im Händeumdrehen
seinen Drehwurm ein ums andere mal kupiert
zottelweich die Maschen der Laufkatze
schlingern von Feuereifer durchsetzt

So wie der briet war er ein harter Richter
der hatte im Defekt es sich geschworen
daß er es mit der Stecknadel versucht
und so verhehlte er das kostbare Objekt
mit unbald angeschwollenen Kulleraugen

Gefräßiger Kühlschrank dessen Unverfrorenheit
macht quasi jedem Windspiel Bein und Resonanz
sein paradeisisch Tau berührt kein Erdbeerbrust
den trug er immerhin mit großem Abstand
wie einen klebrigen Spinngeweb am Bein
zu sehr ruht er am Gipfel der Arroganz

Aromatisch herzhaft ist das Staubrot gewesen
zwar kaum daß es was Feiners gibt im Wrast
dieser Duft dieser Geschmack dieses Aroma
ja das Geschnüffel da im Schlafmittel

Dahinter versteckt sich eine riesige Lüge
und nur einen Flügelschlag davon entfernt
hinter dem Sonnenuntergang der Vorgang
spielt seine geheimnisvolle Teflonsonate
Omelette als das ungemütlichste Ereignis

Jedes leichtsinnig dahingelungene Feng Shui
in der Küche wird mit sofortiger Pralindromie
hart untermalt und fade in die Strafe gestellt

Ja und dann dann war es so
als wär es immer so gewesen
30/07/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 523
Ich sah nur eben die Kameliendame
auf einem Drohmedar vorüberschweben
mahnend hob sie ihren Zeigerfinger
darüber war ich leicht erschrocken
ich konnt ihr weiter nichts entlocken
als solch infame Wüstendinger
sie versprach mir Fersengeld zu geben
es war ein fersenloser Same

So gehts Kamel durchs Ösenör
die Dame eher zum Frisör
da Genossen in den Hängen
der babylonischen Gärten
in den unirdischen Gängen
dahingestreckt die spreizfüßige Krause
benutzte ihren Schönheitsflecken
wie ein totgeputztes Bildnis
der resoluten Schwestern
um maliziös Verehrer abzuschrecken
die jeden Schwall von Dichterworten
in rostigen Regalen horten
man höre und grause
in dieser tückischen Wildnis
und das war gestern

Genau der lupenreinste Abschweif
inzwischen liegt es Raureif

Man muß doch kein Fell ansetzen
oder sich darüber fetzen
oder sich gar rächen
wegen der Frauen Schwächen
oder dem und dem mit dem Rührstock
eins überbraten
zum Abschwächen von Saucen
en bloque
laßt mich mal raten
den Quatsch diesen bloßen

Hat denn schön mal irrendwer probiert
wömit die Hockers von Kamäls gefühlt sint
hicks
und hat wer je den betrunkenen Kreolen imitiert
der sich auf Filzwalksohlen und fix
mit Schalotten hindurchliiert
ich werd davon blind

Der Propeller dreht sich schneller
wenn du drauf spuckst
ja und da guckst
30/07/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 524
Um 6 Uhr 90 von einer kleinen Fliege
aufs Auge geboxt
im Schneckentritt verklumpter Batzen
in die Fasson gegangen
ein Durchbruch ist angenehm
als Nebenerscheinung

Aber ein Tier daß man seit vielen
vielen Jahren nicht gesehen hat
ein Tier ist dort hindurchgekrochen
wie pulverisierte Amöben
irgendwann kommt das Kaninchen
das geschmorte Etwas
auch sicher wieder aus dem Bau

Sehe nicht die Seelen
sehe nicht die Poesie
eine Schnecke kriecht
nur um ihr nacktes Leben

Und ich ich gehe sehr sehr gerne mit
dem bunten Regenschirm spazieren
wenn sonst kein Mensch mehr
unterweges ist
denn draußen tobt die wilde Flut
die Absichtslose unermesslich
an der Oberfläche der brutale Spiegel
da sind immer noch soviele Tränen

Der schlaflose Mensch
Katalysator für puren Fliegensadismus
das Schnittgold vorgebackener Wut
und kein Trugbild in Sicht

Wie kunstvoll ist das Straußenei
der Kindheit ausgeschnitzt
Holz knackt auch in anderem Ambiente
wo aus Stiefeln Birken wachsen

Eine Idee ist hypochondrisch
also angeleiert
das Sandkorn wieder einzusammeln
und pflanzt sich dreigestirnig fort
in sprechendleere Eimer
Wortwechsel sind dem daher unerwünscht
der den Kondensmist brauchte
um sich zu überlegen

Glaube nicht daß sie nur klappert
die Drossel funktionsuntüchtig schreit:
Oh Scheiße! Klopapier!
Nun sieh mal einer an und staune!

Ein verwunschenes Gemäuer
ist manchmal ungeheuer
31/07/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 525
Der Frosch litt unter Amphibie
die Unke litt an beidem
der Lurch das schwanzbehangne Vieh
konnt keinen von den Vieren leiden
die Schleiche schrie in ihrem Frust
der Molch bekam darauf die Lust
der Lüste und er schlich sich
ein Züngler glaubt er sei ein Fisch
zischend durchbricht er die Wasserscheiben
wo Kiemen und Keime aneinander sich reiben
ein Quersalamander spielt dazu die Flöte
im Wechsel mit der Wechselkröte
im Finsteren herrscht der Grotte Olm
verschluckt vom Barren einen Holm
da erigiert sich die ewige Larve
über die selbstvergessene Harfe
nur dafür steht die urige Quappe
inmitten der Kaule auf ihrer Klappe

Allesamt sinds metamorph
aus gutem Grund
in Schilf und Schorf
schon sterben die Fliegen
im Flug nicht im Liegen
oh Schippe und Schaufel
Pest und Tod und Todtod und Teufel
einmalig schuppt sich noch ein Monoagam
der irdendweichen Laich zu sich nahm
und schon hängt ihm der echsische Mund
aus dem Schwanze heraus
und damit (ists) aus
01/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 526
Beim großen Kolibri von Hurga-Hurga
weltweibisch schnatternd ist die Sonne erwacht
Veilchen pastell in Orangen getüncht
Staunen in der windgeschützten Ecke

Es naht Sturmgott und -göttin
damit hat sich mit ganzer Kraft
nicht ein Hähnchen geschnappt
eines schon und Regen fällt
in die Tonne geschmissen
und sich sogleich daraufgestürzt
mit Duellpistolen zur Nichte gemacht

Frauen mit wächsernen blauen Augen
schauen aus der Keller Tiefen
in die Ekel Wogen weiter Auen
dekorativ dahingehaucht ein Kalamar
mit bunten Flügeln unterm Haselnußstrauch
streunt ein alter Waschlappen
ein Riß im Gewebe

Ein Mann ist wie Ikarus der Sonne näher
der Bienen Fleiß singt ihn in den Ohren
in stets gleich bleibender Entfernung
oder in der ganzen Distanz
sodaß ihm die Monströsen summen

Ohne Fur- und Rabia
ein Reh entsteht im Blumengarten
das durch die Talsohle gelangte
um Wärme einzufangen

Im Traum den Pfeil in Pfoten
nach Aquarium gebracht
um dort ein Weltenbürger zu sein
der einen mit der Senftube überredet

Geist verfehlt im Geisterfeld
das Außerungewöhnliche der Abnormalität
wegen einer Lappalie gesprengt und gepeinigt

Bei Salomon und den chinesischen Laternen
es ist soweit ich erinnere mich nicht (mehr)
das ist bestimmt passiert weil es
das niemals zuvor so gegeben hat
vor der Tür kann man frei atmen
02/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 527
Was sich liebt das neckt sich
und darf einmal Reißaus nehmen
was sich dann noch mehr liebt das
schlägt sich Wurzeln und in Frieden

Was sich jedoch unbändig liebt
das tötet sich ein Knusperhaus
und frißt sich krachend durch

Stroh wird schon gefahren
schon beim geringsten Anlaß
das ist was ich sehe Sklave
und eines intensiven Tages
bis in die fünfte Dimension
da hat es Wolken in allen Farben
die zittern und beben zum Zeichen
ihrer drakonischen Feinfühligkeit
die personifizierten Leidenschaften!

Nie sah ich klebrige Bonbons
die sich derart innig liebten
sie feierten frenetisch ihre Spiegelungen
in perfekter Harmonie und Flageoletten
von wegen Einklang im Triumph
nur an der falschen Stele
das grausame Spiel der Umarmung

Ja wer liebt der lebt nicht
ungestraft gefährlich

Asphyxia ihr hyperknappes Kleidchen
aufgewühlt von irgendwem in Trance oder
oder wer Chinchilla und den Pfirsich haut
der hat euphorisch durchgeblickt
so einen Hauch reeller Chance

Und du Kitsch wirst erwürgt sein
ergänzend noch dazu verletzt
und in die Kolonie geritten
welch unstet Verlangen
und sonstiges Palaver
wie das Schluchzen im Schoß
wie Gekrabbel und Gekreuch
ein Prasseln verrät es in Gestalt
noch bevor annähernd die reifen
Fruchtkapseln aufplatzen

Der Budenzauber aber zählt nicht
die Peitsche selten eindringlich

Und morgen werden wir deutlich
hektischer und kühler
mit trügerischer Sicherheit
Carpe diem?
Aua das tut doch weh!
14/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 528
Mein Passepartout hängt fest
im feinsten Nebel
es ist zum Abwenden schön

Da öffnen sich die tiefsten Gräben
(Gruben) meiner Psychelegie
die lukrative Unmöglichkeit der Vernunft
monatelang habe ich mich damit herumgeplagt

Dann kamest du mit deiner Rede Wendung
und ich vermutete Wermut
sah einen Leuchtturm voller Mayonnaise
und ich wollt es nicht mehr wissen was
auch immerdar mit dir nicht stimmte

Das Haus lädt förmlich dazu ein
die Fronten eher auszutauschen
wie das Antlitz einer guten Meerfrau
das war schon immer schrecklich Mode

Hier die verbogenen Motive
mannigfaltiges Allerlei an Nasen
da die große Unruhe in den Brüsten
du weißt ja schon die Schaukel va banque
und diese Eisberge in deinen Augen

Ich kann dein Leben sehen
dein Schicksal zerquetscht
sich in meiner Phantasie
und ich könnte auch mit Leiden
die nur für mich in Frage kämen

Ich für mein Teil ich zügele als Gröbster
du Klotz unter den empfindsamsten Naturen
am liebsten würde ich die Winde peitschen
unsterbliche zur Liebe zur Vernunft

Doch damals fuhr ich noch nen Wagen
alter klappertreuer Partner
unheimlich diese Loyalität
ohne moralische Bedenken

Also ein Klavier ist keine Trommel
an und für mich ist das eigentlich
überhaupt nicht komisch
sondern eher sehr traurig

Und nen wertvollen Photoapparat hatte ich
der knipste einem ein ums andere mal
das Licht aus es ist ja so einfach
einen schlechten Charakter zu zerblitzen

Wie schwer das wieder ist
eine Entscheidung zu treffen
pfeif auf den Schwindel
in kurzem Prozeß
die Antwort ist sehr einfach
Pillen helfen gegen alles

So das wär dann mal geschafft!
17/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 529
Der Dichter der sich einen Vers herwünschte
fluchte behäbig er suchte den Vers schlecht hin
den Vers der die Welt zu erschüttern würde
den Vers der alles veränderte diesen einen Vers
der einem in die Augen ausstach wenn man ihn las

Einige Sekunden später
oder wenige Minuten zuvor
es war als ob innerhalb Wochen
Stunden vergangen wären dabei
hatte es doch über Monate hinweg
nur mehrere Jahre gedauert
die Zeit erschien ihm einfach
manchmal sogar endlos
langfristig gedacht für den
Moment aber gebündelt

Wie blöde quält er sich da runter gehemmt
alles was ihm durch den Scheißkopf jagt
ist das konsequente Immun
durch die öde delphische Zeit
unverständliches Pseudoenzÿm die Tatsache
der Meteorit der ihn bei der Flucht ergreift
für den ewigen luziden Flug

Und die Zeit beginnt zu drängen
langsam sehr langsam
mittlerweile ist sie verstrichen
hat tiefe Wunden gerissen
der Körper nur noch Hülle
der Geist enteilt
die Seele sonstswo
wo Steine zu Staub zerschlagen werden
entwinden ihm sich die Konturen

Die Agonie im Tempel des Peoten
frißt den bei lebendigem Leibe
der nicht aufpaßt
ihr Grinsen ist so abstoßend
wie die Patina der Stratosföhren

Da er nun endlich tot war
konnte er damit beginnen zu sterben
binnen Sekunden
dann hatte es sichs ausgestorben

Er wand sich barbarisch auf die Spötterei
wie einer der Ski fleuft oder die Nase trieft
ob er mußte oder wollte
sich aber zum Frieden stellen
und fand schließlich den Tod traurig
doch noch nicht verrückt genug
18/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 530
Die schöne Megadiebin Dousa hatte
sehr schlechte Kleptomanieren

Da sie den Rachen suchte
fand sie den Schlund dann
hatte sie den Ehemann zipiert
so leidlich in der Tranche
und brachte ihn
um sich die Blöße nicht zu geben
nach nebenan zum Habitus in bar
zum Loseisen und Prallen
den verdamten Blick verharrend
in der hehren Auswahl

Ihr war als sei ihr Haar für
einen gewissen Rumbrandt entbrannt
der fand die Schenke weit geöffnet
er erdreistet sich den Wag zu halsen
schreit laut und unaufhörlich:
Euere Worte bedeuten nichts
euere Taten leere Gerippe
werden von denen einer Mikrobe
um ein Vielfaches überflügelt
euer ganzer Ehrgeiz führt euch
in den Abgrund einer stinkenden Grube
einzig und allein euer verrottendes Fleisch
hat einen geringen Nutzen für diese Welt
ihr aufgeblasenen Angeber und Wichtigtuer
euere verdammten Lügen sind der Fluch
der an eueren Kinderen haften bleibt
tut bloß nicht so als
ob ihr das nicht wüßtet

So beharret doch auf kleiner Meinung
ihr wißt ja nicht was euech entgeht
ich stehe hier auf einem Berg
von Gold und Scheiße
der (volle) Mond steigt blutend
über nahe Hügel und ich
bewundere die Schönheiten
der Fliegen

Sein larmoyantes Machwort
erwicht selbst Nylonarabesken die
um ihn herum tänzeln und scharwenzeln
wie die Heuhuren einige trugen
soviele Gefühle im Fuß wie
Schrumpflack im Haar als Souvenir

Mag man Alien mag man Nolien
der Mann mit dem silbernen Helm
mag Maske zeigen
und wie der mit seinem Eisenhut
in die warmen Betten steigt
in hauchdünnen Folien
(gekleidet) ists ein übler Schelm

Als denunziater Streiter im Schrottkomplott
kannte er die unterschiedlichen Spielarten
manch einer dieser Fieslinge konnte
aber nur noch seinen Hund verprügeln
der wie an Schlangenblumen schnupperte

Man kann sich seinen Teil schon denken
daß ihm die Bronze gerann im Kupferschuh
und das auch noch ohne es wirklich
zynisch nennen zu können ist Pythion
wieder einmal gescheitert geworden

Dann auf dem Dach lag eine kleine Hürde
die es noch zu überspringen galt
18/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 531
Pohèmien Yepsodie!

Von den Zweigen der Agaven
tropft viel orphisch Armony
in rauschbehenden Säften

Musik bist Du!
wirst schon Anklang finden

Erwarte nichts gib aber alles
und zähle die Stufen die Du
noch zu gehen hast
das Wipfel verbiegende Fauchen
der heißen Rosinen

Laß weiter schön die Saiten schnarren
daß Leut und Bäume davon weinen
und geht dir die Bratsche kaputt
dann schaukel auf der Harfe

Mach dir bloß keinen Kopf
es geht mir blendend
und leg die Füße nicht
mehr auf den Tisch
es gibt darunter Phische
die mögen das nicht

Doch fasse mutig den Fasan nicht an
nimm dir ein Mufflonohr zum Schäkern
mit deinem Antiquium will ich
dich nicht mehr pendeln sehen

Falcophon ganz zauselig
gerupft und aufgeweicht
und dann die Skandale
da haste Töne in Murdoll

Grashüpfer oder Heuschrecke
der mit freundlichen Licht
dir nah ans Herz hinsprang

Laß fallen den Groschen
den kalten den heißen!
es ist nur für ein Jahr
bald genügt schon ein Ja
zum Plündern der Konten
danach wird die Welt wieder
wunderbar soviel ist klar
ein unablässig faules Einsein
ein Klingeln in den Fersen
und am Arsch

Mehr habe ich im Grunde
nicht zu berichten
Also dann bis nach Silvester
Feinstichbäbchen

Es werde also endlich Glück!
21/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 532
Sonne gehabt der Papierflieger
beim Herumschwefeln assimilierte
er in dieser Beziehung konnte sich
in eine bessere Betrachtung setzen
und den lästigen Abschweif entsorgen
wie vereinzelte Federn in der Luft

Beim Überschreiten der Schranke
am Horizont hievte die verliebte Alouette
sehr viel Dreck in den siebenten Himmel
antipodisch gellender Nachtspaßvögel
sie hatten sich zueinander versetzt

Akklimatisation man gewöhnt sich daran
wie der Sirius und Barometer der die
Feuchten verjagende Glut stimuliert
Reflexe groß und resident und delikat
und ab gehts durch die Mitte

Das voreilige Fazit stürmte heran
mit Ziffern und Zahlen behängt
ganz nah an die Wand gedrängt
und und tut noch so
als weiß es davon für nix
aktiv passiv unruhig
diese illustre Bilanz
stößt doch nur krass im Gegensatz dazu
als inflationäre Tendenz ins Gedächtnis
die ersten und die letzten Schrauben
meistens sind es die schwersten

Das Urteil war vorschnell gefällt
wie sie festlegend bemerkten handelte es
sich um eine systematische Belagerung
die Schuhe verbrennende drückende Not
ist nichts für schwach geneigte Nerven

Epigonie hörte schon die Geister pfeifen
Geschichten von hinter dem Vorhang erzählt
einem Vorhang den man nicht zu
durchdringen vermag sozusagen
die vorverborgene Gardine
die jeder einmal zurückziehen muß
mit . Essig und Öl . zu . Öl und Essig .
Wohl bekomms!
21/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 533
Und seht mal dort liebe Fahrgäste
auf der linken Seite des Ufers
eine Herde zerbrochener Männer
von durchaus schlechter Verfassung
die freudig in den Mülleimern
nach Pfandflaschen Essensresten
und abgetragenen Klamotten stööbern

Ein bißchen Nikotin kann ja nichts
schaden gegen die Seelenfresserei
die auch soviele Narben hinterläßt

Warum sehen diese Leute denn so aus
als wären sie wie nette Menschen?

Und warum gibt es Leute die zum Beispiel
sich bei all der Mühe die sie haben
lieber die schwarzen Gallen abonnieren?

Und da verehrte Herren und Damen einige
nervös blutende Katzen von gläsernen
Pfeilen mit rostiger Spitze durchbohrt
sie wurden trotzdem auf natürlichem Wege
entzertifiziert und zu Tode vergiftet

Hat man denn den Unglücklichen schon
gesichtet der ein dürres Starren bekam
kaum daß er den falschen Reizarm gehoben
und mit der anderen Hand womit er das
Hätscheln an den Achseln unterdrückte
zu schnell sein Pensum erschöpfte

Sein panisches Auge sieht überall
Probleme selbst da wo keine sind
diese berückende Ansicht bekommt
er via Ferneinwirkung verabreicht
soweit man sich den Ellenbogen reicht
und soviel wie dieser haben durfte

Es war der medizinisch beschleunigte Kuß
der ihm bis zu den Fingerspitzen drang
wo sich das Denken prophylaktisch gabelt

Nun man beachte den gediegenen Schwung
an den Palästen der modernen Legislative
tektonisch macht sich hier Etliches bemerkbar
auch sonst geht da alles noch ordentlich zu
sinnfältigst greift der schrillste Allarm
in der stilistisch notwendigen Villa

Mit Eutereklektizismus
hat das aber nichts zu tun
24/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 534
Wer in die Binsen flattert wie Aurora letzten Abend
und dann in die Höhe schnellt um ein gutes Gefühl
aufzubewahren ist wohl bewandert in der Camouflage
und beherrscht auch die Kunst der ächzenden Türen

Der Schneebär ist ein Eisninja der hält sich
nur vornehm bedeckt bis spurlos zurück
er wurde in der Blutweide reich das bezeugt
uns das Amulett mit den Kettenreaktionen

Schon damals lief der eilfertig der Harschkuh vor
vor die Hörner entgegen das fiel aber auf weil die
wohlfeile Nonsense und der indiskrete Friemel
hatten den Wasserverläufer nämlich unwirsch
am Kragen der ihn nicht nur zur Zierde einengte
gepackt bis es ihm sonorisch knackte am Hals

Und der sprach in den Farben des Atlantiks:
Ihr unreifen Pickel Schmarotzer und Mitesser
du arschkalter Auflauf aus Eiter und Talg da
für euch Zweifler gibt es Raumreisen bis nach
Ultimo in so ein schönes bizarres Leertal und
da immerfrische Kackwaren aber ungetadelt

Soviel Exzentrik das ist doch zum Gernhaben
dieses Gedengel ist wie ein Tanz auf der Nähnadel
sprachs und wühlte hirnschnell in den Löschpapieren

In die Ketten der Blamage geschmiedet
nach Möglichkeit dann auch noch zusätzlich
an Zahnlücken und Lungenbläschen gekoppelt
erhielt er die verdiente Abreibung daß es
ihn nur straff galgantuierte denn hier
wird mit Kunst gefoltart man benutzte
den Schock und gekonnte Heftpflasterei

Als fröhlicher Chrompolierer kennt man sich
aus mit Lapidaren Blitzen und Blinken
und mit dem Öffnen von Gittern und Fenstern

Wenn da kein Terror mehr hilft dann hindert
der Stirnsinn aus der Somnambulanz
ein aus der Luft gefischtes Drama

Tatsächlich es geht noch dööfer
wie gewünscht!

Etwaige Maiskörner am Weg
aber bitte nicht zertreten!
24/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 535
Kein Kind schreit je(mals) umsonst
nach seinen Müttern
und seien sie die mächtigsten
Präsidentinnen der Welt

Die Sonne wirft nicht einen Schatten
das Spiel mit den Gefühlen stagniert
ihr angeborenes Alibi rotiert periodisch
auf direktem Wege ein flaues Echo
auf die ekliptische Spirale

Was kommt da nur auf uns zu?
Ein Daumenzüchter oder gar
ein Fingerklo'n?
Pause!

Die räuberische Klammermotte lag träge
und großzügig entkleidet hinterm Alkoven
wobei sie all ihre Stupidität aufbot um
später nach dem Schaumbad auszufliegen
es war ihr Tabusen nicht zu übersehen

Es war ja nur Liebe papperlapapp
dabei ging doch die Post so moralisch um
Kokolores für ihre privaten Schimpansen
hing am Nabel der Rokokokokotte
schräg manchmal sogar banal bei solch
aufkratzender Nacktheit konnte sie
keinen Abklatsch mehr ausüben

Wenn sie ob dieser Mankos und Hintergründe
das strikte Gegenteil getragen hatte dann
glitzerten an den Flanken in Schweiß
ihre Pneumozyten ein sehr spezieller Reiz

Es war nur ein billiger Trick
der Trend geht hin zum Ababstrusen

Durch die Wimpern geblinzelt eine ist
ihr trotz aller Beteuerungen verrutscht
Seeanemonen niemand hatte daran gedacht
rein praktisch so ein Baden in Grün

Nein das war kein Trick
und kein angewandtes Bißchen
stand dissonant zum Nebengewand
unmöglich auch kein schlechter Tausch

Und wird ein Kontinent zerschnitten
so ist das ungeheuer weise es kommt
zum Fortschritt in den Lemniskaten

Du brüllst dich fort
ein martialisches Säuseln
umso schlimmer wenn sie alle wissen
was sie tun

Dann plötzlich klingelte das Telephon
und jemand meinte:
Werde Avatar und dann verfaule!
26/08/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 536
Wenn Fliegen spinnen fliegen Spinnen
schnell herbei die Sinne geschärft
nach ihrer Art und die Himmel benetzt
die Landschaft schnurstracks umgarnt

Es ist die Sucht wie die Gelegenheit
sowohl der wirre ordinäre Knoten
als dunkle Frucht bestens getarnt
gewöhnlich auch diskret verhangen
als auch die Jagd nach Möglichkeit
es ist ja schließlich nicht verboten

Dann ist der prekäre schwarze Flecken
der Verkenntnis plötzlich ein roter
nach einer vorsichtigen Schätzung
der spinnerten Moiren aber geistweiß
morbide Ätzung wie sie die zynischen
Schlingen gierig belecken nach der
altbewährten Schröpfmethode und sanft

Es gibt unangenehme Dinge die ihren
massigen Körper blitzschnell bewegen
das wirkt wie vorangeschoben
fast aristokratisch

Wehe wenn den Blick sie wenden
die duldsam harrenden Horrenden

Mauschelei im Reich der Mogelinsekten
die sich hinter Trichtern versteckten
was als Mückenschleuse fungiert und ehe
man es sich versieht ist man unweigerlich
darin verwoben

Und mitten aus der Luft gegriffen die
gefräßigen Köpfe hungriger Libellen
niemand hat sie gewarnt vor dem kleinen
aber klebrigen Unterschied so werden
sie für ihr Lotterleben bestraft

In der Haarlunke zappelt delikates
Amüsement warmzuhalten im Kokon

Bis hierhin ist es schon geschafft es
sei denn es ist schief darein gewickelt
bald ist der Faden abgesponnen
ob ganz oder halb nur gewonnen
eine schicksalhafte Begegnung mit
Atropos Lachesis oder Klotho ist
unziemlich charismatisch es ist so ein
wunderliches Kribbeln und Grausen
vielleicht doch etwas reserviert
so ist das in Betracht zu ziehen

Und ungerecht nur das Saugen der Säfte
ein deutliches Zeichen der Abneigung
zu erkennen am Würgen der Kletten
das Pardon stranguliert mit Empathie
und läßt sie nicht mehr aus den Augen
Glück das hat nämlich magische Kräfte

Es torkelt ein schlaksiger Falter im Wind
01/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 537
Da ranken sich Tüllmythen um Mülltüten
Gerüchte und Märchen und Sagen
hinter den sieben seifigen Schellen
dort tummeln sich die Salmonellen
und noch ganz andere Plagen
furchtbar ist ihr Wühlen und Wüten

Bei der Dreidimensionalität des Mondes
beim Klang der tapferen standhaften Fersen
sie sammeln sich auf der Vogelmiere
und sogar in einer Kugelniere
sie purzeln munter über die Traversen
kein faules Fleisch verschont es

Die große Komponente Unbekannte
wie sie sich selber gerne nannte
hat sich an nassen Borsten abgerieben
ein Arsenal an Flöhen hats vertrieben
die ihnen ständig und nach Gebrauch
hinterhergewachsen und geschrubbt
hat sie den paradoxen Knochen
der sich als Waschlappen verpuppt
es ist zum Wassersuppe kochen

Reizend so eine Kolonie von Piesackern
hübsch wie sie sich tonnenweise plackern
wie sie den struppigen Pomeranzen
mit spotthäßlichen Protuberanzen
unwiderruflich die Naschtüten besudelt
daß es den Koch im Jaucheloch pudelt

Hab Goldstücke im Dreck gesucht
im Wattebausch den harten Rausch
und auf den superteuren Halden
die Essenz der Kostbarkeiten
ganze Wüsten ließ ich verwalden

Die haben sie sich daraufhin geschenkt
ja und wenn man es nochmal bedenkt
man sollte sie ihnen zurück erstatten
was immer sie damit gemeint hatten

Müll um Müll regiert die Welt
in so ziemlich allen Breiten
die Welt reagiert mit Brechreiz
Ey verflucht!
Mensch was soll der Geiz!
Gebt endlich Versen Geld!
02/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 538
Für alle die im dunklen See hausen
spontan hinausgeschrieene Freuden
sind in der Regel begrifflichen Inhalts
und jeweils in hohen Dosen zu servieren

Sie so eine dieser ausgekochten Linsen
die immer ungefähre Schlangenlinien macht
wenn sie die aufgeworfnen Ebenen mit solch
sensibelen Substanzen überschwemmte
war zuerst an der Pforte angelangt
schielte schon mal über die Schwelle
und ist so den derben Marotten
auf die perfide Schliche gekommen

Nun kann sie also endlich
in den Schwefelwolken wühlen
und Kalamitäten entfachen
um danach gefahrlos an den Stacheln
der gemeinen Ränkerose vorüberzuziehen

Eine Gruppe von Thujanern machte ihr
mal mächtig Dampf mit Seitenhieben
je mehr sie aber schnauften
desto efeuer wurde ihr zumute

Ohne ein Schwirren beharrten sie darauf
abzutauchen in den vergnüglichen Abyss
in die Tiefen um Entspannung zu finden
einen Frust gründlich hinunterspülen

Ein Ohrenschleif den Kopf voll Milch
er wollte vor Skepsis noch erblassen
er hatte sich an die Digitalität
in der Maschine der Enzymklopën
herangewagt und nun rinnt Regen
aus den antiquierten Lachen

Es geht schon wieder
ein sinnlos ertrunkener Querulent der
nach Curare noch die Steigerung erfährt
sturzbachartig schnell nach Hause

Es war ein Bißchen zum Ersticken
auch fungizierte er zuletzt als
Querdenker und Strahlenlenker
noch an den schlafenden Glyzinen
04/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 539
Der Sinn des Lebens ist sich
keineswegs nicht niemals
jemals wiederzusehen

Freunde sind also angesagt
und hoffentlich auch garantiert
aber wie kompromittieren und
mit der Bosheit echter Hexen
nun ihr Herz in Besitz nehmen

Im diffusen rätselhaften Licht
eines sogenannten Mondenscheins
dürfte ein subholotropischer Ring
eventuell genügen zum Erbleichen

Jetzt gehts ans Eingemachte und somit
wäre der Gipfel des Wahnsinns erreicht
sonst platzt am Ende noch der Kopf

Dieser hat sich auf den Friedhöfen der Stadt
offensichtlich schon wieder gütlich getan wie
ein mieses Schwein das mit den Sicherungen
durchgebrannt kaputt gegerbt worden ist weshalb
viele Leute zu seiner Beerdigung kommen

Um Psi um Psi herumzulotsen besitzt er ein
Segment das kommt an den Hebelmodulen
an zu kleben das sorgt für klare Sicht
an einem geheimnisvollen Punkt
vor allem dort hinten in der Ferne und
Notlösungen damit später im Setzkasten
die Lebensader in ein lustgeschütztes
Einwegglas hineinpaßt dort gemächlich
vor sich hin zu wuchern der Kopf

Und die sich in Kartoffelpuffer verliebten
waren zu sehr mit ihrer Schönheit beschäftigt
um zu bemerken weshalb es im Bauche so brodelt
zusammen hätten sie einen Diamanten gestaucht

Und schon wirds hell in Honolulu
ein Quarz der Böses dabei denkt
das Wunschdenken der Sonnenblumen
genau das ist dann auch der wahre Grund
und nun ist's Herbst geworden im Gebüsch

Oder wie das Faultier auf der Gummioase
so passend sagt: Immer schön im Fluß bleiben

Wirklich selbst der Wind verflüchtigt sich
06/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 540
Ich kann nur unter Druck
ein Vakuum erzeugen
Du hast es!

Ich ich bin mir selbst ein ewiges Rätsel
zeitlebens und jeden Tag aufs Neue
es ist zum Fragezeichen auftürmen
ich erkenne mich als ein Problem
mehr aus der Nähe

Trotz dieser vielleicht
abschreckenden Voraussetzungen bin ich
eine Tatsache auf unbestimmte Zeit
die kommt immer schön brav angetrabt
den Gedanken in die Tat umzusetzen

Ich rätsle heute noch
denn ich hab es nicht verstanden
als ob ich das nicht ganz genau wüßte
daß ich sie nicht verstünde
diese monotone Frage

Ich habe alle diese Bilder Gedanken
und Gefühle hautnah mitzuerfahren
mir ist so kalt jetzt vor Entsetzen

Na dann wenn es dich nicht stört
denn löffel doch nicht so mit mir rum
ich bin so hart weil ich zu weich bin

Ich habe ja zwar nichts gegen Lobotomie
solange man sie nach Belieben wie Bedarf
auch wieder rückgängig machen kann!

Ich mach jetzt auch mal lieber einen
bedenklichen Spaziergang um zu ergründen
was da falsch gelaufen ist
und ich frage mich wann mir endgültig
der Fluch im Schlaf der Trampeltiere
zu heilig geworden ist

Ich bin für andauernd verschütt gegangen
konnt es nicht vermeiden
ich denke aber jetzt wenigstens
da hast du schon mal eine leise Vorahnung
Nein ja und!?

Das Psychogramm schlepp ich nun über
Genug! Ich bin schon wunschlos unglücklich
mein Innerstes ist top zerstört!

Die Blätter also sind gefallen
das würde einiges erklären oder
du fragst da besser mal einen Menschen

Schönes Gesicht sagte ich!
Gefällt mir sagte ich!
Bitte! ... Danke! Au revoir!!!
Du hast es!
06/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 541
Das Resümee es resümiert sich
als säße der Läufer im Geiste bei
Kaffee und Kuchen mit Kannibalen
die sich um das Futter streiten
wie ein goldener Receiver
der wegen eines Stereotypen
seinem Digital-Food-Kaliber
zu oft zugeschmunzelt hat

War völlig ungebeten plötzlich
weggetreten die schmucke Uniform
von eigenartig respektabler Größe
ihre starke Abwesenheit sorgte
für normale Unterweltbedingungen

Die legendäre Knarre beschädigte
also mit absoluter Niedertracht
das wundervolle Nervienkostüm
darin die kunstvoll gestopften Löcher
einer höchst souveränen Zeit

Diese krumme Wumme mußte sich jetzt
auf den nächsten Bienenstock stürzen
und sprach mit wehleidiger Stimme:
Bin auf deinem Geist geritten
im Gegenzug trampeltest du
auf meinen Gefühlen herum
da muß ick erstmal resümieren!

Da klickte der Revolver ehrfürchtig
und beförderte mit voller Absicht
einen dieser wackren Stolpersteine
sofort über den nächstbesten Jordan
und brüllte mit geballter Wortkraft:
Wer mich mit billigen Floskeln abspeist
der ist just momentan erledigt!

Was hat die Schale auf der Dresche
nur eben so hartholzig gemacht?
Kein nichts und kein garnichts
von alledem! Kein Wein kein Käse!

Nun bin ich aber satt an Versen fett wa!?
Kratzfuszß Ihro grobartige Gutheit!?
Doch das war noch kein regulärer Ausweg
07/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 542
Wo Stillstand entsteht wenns mal die
Klammer löst hat man schon Pferde
gesehen sogar vor Hypotheken
rational sind die fast irre daher
die ganze Zeit der irre Wahnsinn
der Irrtum im Zweifel die Bürde

Was diese verheerende Unruhe
in mir getan hat wirkt makaber
diese unriechbaren Dämpfe
die unbezahlbare Armut

Wohl dem der beides haben kann!

Sensation die Ziegen am Montmartre brechen
alle Widerstände ihr sprunghaftes Wesen
verjagte den notorischen Pejoranten
den sie andauernd angelacht hatten
sie verfüttern ihren Liebreiz nunmehr
an die mitreißend wilderen Tiere

Dafür klettern sie in Bäume
bevorzugt in die Ziegenbäume
auch bekannt unter der Bezeichnung
unvollendet starkes Zickenfichicht

Dezent im Stich ist Obsidian
Fragmente nur aus Charme und Ärger
vom Rumpf her kommt das Schweigen
in einer fahrlässig windstillen Ecke

Deshalb ruhen sie auch meistens im schnellen
Aufzug oder in weichen schalen Mandarinen
ja welche inspirationslos und in jedem Fall
ruhiger und gewissenhafter sind als Steine
umso zuverlässiger nun die Erschöpfung

Eine Steigerung ist jeweils noch möglich
immerhin auch eine fette Nebenwirkung
allerdings rezeptsensorischer Bockmist
vielleicht ist das ihre Nahrung der Zukunft

Aber jetzt mal im Ernst sie sollten!?
nach Brillanten in Blättern suchen sich
Proportionen an die Garderobe heften
mit Hilfe einer magnetischen Schere

Aber nanu wer macht denn sowas?
12/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 543
Die feurigen Randale entfesselten Orkane
um durch die ganze Welt zu fegen
niemand konnte ahnen daß sie einen
Platztermin im Dauerregen geplant hatten
oder kam auf die hormonmoderate Frage
wie quicklebendig es sein kann im Zentrum
der ergiebigen Halluzinationen zu wandern
wo sie alle viel zu froh sind
um die Tornados von dort fernhalten

Es ist wieder Schallzeit und so reite ich
den Tornado im Gegenlicht mit Schattenwurf
auf dem Parcours der Parodie und versuche
eine gutartige Figur dabei zu machen
die Freiheit darzustellen worin uns unsere
Träume aus den Kindertagen manifestieren
und ich habe nicht einmal Cafè dabei

Pocken Gonokokken Widerkäuer sie alle
nehmen sich die demonstrative Freiheit
weil solche Sachen einfach passieren
weil hierzu schon ein Echo genügt
das den flotten Ausschlag gegeben hätte

Hermetischer Riegel welcher daraus resultiert
und der hatte ihnen noch das vorletzte Hemd
bis auf die Böden der Botanik ruiniert

Augenscheinlich war das eine jeden Radar
überfliegende radioaktive Erkenntnis
was wohl mit Sicherheit am Jet lag

Sie sprachen mit dem großen einen Tunnel
im Gehirn und darüber wie man gebohrt wird
und wie dann der Mandankt an Wald gerät
die eingeklemmten Finger gierig abgeleckt

Und ich meine es waren die kleinen Freuden
die den Auftrag mit im Gepäck hatten
sie hatten ihnen mit nur einer Frage
zwanzig Lenze von extremer Kaloriendauer
zwischen den Angeln abgeluchst in denen
sie sich nämlich gegenseitig baten sich
zum panäquatorialen Aderlaß zu bitten

Was sind das bloß für unglobale Zeiten?
16/09/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 544
Als Hauptgewinn in der Polyglotterie
gab es Madeiratorten aus dem feinstem
Palmenholz taufrisch herausgeschwitzt

Und wieder einmal mampfst du Buchsbaumblätter
um sie geradeheraus dem grünen Schnabelgesicht
mit pathetischer Miene ins Gesicht zu spucken
ne Menge Sternenstaub fällt ab in diesen Hof

Und auf einmal ist wohl alles anders
im wahrsten Sinne des Wortes übersinnlich
ein böser Streich ein dummes Geschick
schon ist die Welt auf den Kopf gestellt

Ach daher kam dieses raschlende Rauschen
in der Nacht die ätherischen Nebeldämpfe
die reifen Abdrücke auf der Spur des Zufalls

An Frevel übertrifft das auch nicht ganz
zufällig auf die kreisenden Geier zu die
mit der Beute senkrecht aus der Luft geflogen
in der überwiegenden Mehrzahl wenn sie könnten
sich zurücklehnten im Großen und Ganzen

Vom unbestreitbar lethargischen Maulwolf
unter den bizarren Avertex weggebrochen
tendierten sie zur glazialmondänen Ruine
und das alles bloß weil ihnen irgendwie
mal zwischendurch die Maus verrutscht ist
doch keiner stellte die richtigen Fragen

Der nächste Eisenvogel kommt bestimmt
wenn der gefiederte Ritter aus dem Tempel tritt
und ihn der wohlverdiente Elektroschlag trifft
um ihn eines Tages dorthin zurück zu erhalten
wo sie die infamen unordentlichen Spielchen
der Ohnmacht mit ihren Eigenheiten spielen
für ein undefinierbares frugales Gerücht

Zum Kuckuck der rautenförmige Zilpzalp
dieser komische farbverschlingende Gimpel
hat jäh die Laus auf der Leber erspäht
und ist dann mit seinem faszinierend
zerbissenen Konterfei in sein von allen
guten Geistern verlassenes Nest geflüchtet
und hat doch nur Sprühen und Plustern gewollt

Zweifel werden wie Ideen einst einerlei
ganz gleich wie oft man sie erneuert
ich bin da gar nicht nasewitzig!?
Habichs tier nich vorher schon gesagt
und tadellos mit den Pupill'n gewackelt

Kurzum immer schön pragmatisch bleiben
03/10/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 545
Ganz zum Schluß möchte ich's noch sagen
eine dieser lumpigen Edelargonautinnen
hatte sich einen Armleuchter geschnappt
und einige gemein parfümierte Warnungen
in den fluorgereinigten Wind geschlagen

Unter der Hand kriecht eine Laune der Natur
in die staubfrei gehaltenen unglasierten Puschen
die gewaltige Schreckschraube wirbelte darin herum
dem gasanten Strolchen ihren Willen aufzuzwingen
auf dessen Knauf marderischen Wert er legt

Omnivorismus Pantophagie Phytophagie
Zoophagie Mykophantie und Voyeurismus
mit Hilfe all dieser sporadischen Einzelheiten
schaffte sie es das Doppelte an Unwägbarkeiten
in der mikrogewellten Caféteria zu etablieren

Es ist der reinste toxikologische Quatsch mit
Fingerhüten noch am vorgewärmten Brandherd
in die neurotischen Fettnäpfchen zu treten
hatte sie ihm auf den Unterkiefer zugesagt
sie hielten es zudem auch noch für angebraten

Es sei ein unterirdisch angesägter Mythos
ein Ausbruch kyroplastischer Verstörungen
zerflüssigtes Wissen zum Binden von Laschen
vom Dampfhammer in die adrette Form getrieben

Sowie die Angstmenschen ihre hygienischen Tage
schmorgerade auf dem Buckel verbringen erhält
jeder am schwarzen Weg so kurz vor Entleibtsich
dazu noch kostenlos das Plastikbein gestellt

Es ist ein Akt der Selbstüberwindung das
und von Kopf bis Fuß ein lausiges Spiel ein
letztes Aufbäumen der nackten Tellerhuren
schon hat man sich den Schwenk verkniffen

Und ein paar Scheiß später kicherte
das sich sehr freuen gekonnt habende
Hamstergesicht über all das Backen

Der Hauch des Absurden geht aber um
15/10/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 546
Das Leben außerhalb des Computers
ist archaisch und sehr gefährlich
man ist auch nicht gerade schnell
an der richtigen Stelle angelandet

In einer Welt wo sich alle Welt
das Herz schindet und vergewaltigt
der Körper gleich einer leeren Hülle
nur noch willenloses Vehikel ist
geht unterwegs der Geist pulverisiert
ist man durch den Wegfall der Straße
nichts als nur ein falscher Avatar oder
gar ein Mensch bestehend aus mehr
als flimmernden Nullen und Einsen

Kann auch keiner garantieren daß
die nicht wirklich nicht echt sind

Dazu kostet es unendlich viele Mühen
zu vermeiden daß man sich die Finger
da draußen nicht nur umsonst verbiegt
den Rücken den sinnlosesten Belastungen
der grausam waltenden Natur auszusetzen
beängstigend immer diese Koinzidenzien
man kommt da auch nie richtig in Schwung

Auch huschen die Augen dauernd unruhig
wie im Tiefschlaf hin und her so wie
zu Zeiten des völligen Wahnsinns
am besten erst garnicht daran denken

In solch einer unberechbaren Datenströmung
die sich nicht nur an den engen Stellen staut
lungern Figuren voll wie die Festplatten
und jeder kostbare Moment treibt so dahin

Das Leben außerhalb des Computers
ist viel zu sehr einfach langweilig
und total ungesund und schädlich
Computerlosigkeit verursacht Streß

Kann auch keiner garantieren daß
das nicht wirklich nicht echt ist
17/10/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 547
Wo die Delfine schwammen in Wassermassen
da florierte algebraisch der gute Mensch

An einem Tag voller Zeichen und Wunden
erreichte er schließlich Unendlichkeit
durch mehrere dumme unsinnige Zufälle
und seine angeborene Abneigung gegen
das stetige Nicken der Schleimfresser

Ein fulminanter Husten im All der Frühe
machte ihn zunächst erst unansprechbar
groß mußte der Unmut deswegen sein
da er so viele Worte darum machte

Aber die Gegend in welcher er zuhöchst
hinkomprimierte fabelhaft befremdliche
Handlungen wie Umgehen beging hatte so
ihre bizarren wie betrügerischen Reize
wie einen Mond am Stiel und ohne Faden

Dem Kitzel der Alltäglichkeiten hatte er
vorübergehend nur den Vortritt gelassen
denn wer den Brottest überbesteht wurde
dazu angehalten um mit dem Mannequin Piß
die jeden Zermürbten am akuten Bettelstab
durch subtilste Rostmose gerne überieselt
ihre Posten und Klamotten zu tauschen

Da wurde er neidisch im lotrechten Hieb

Mit dem Tatendurst von Tagedieben waren
auch die letzten Schreie der Zaunreiter
bald im dichten Chlorophyll verklungen

Obacht also vor Membranen und Zensur
vor Automatismen und vor Vorurteilen
es zerreißt einem noch das letzte Geld
die geborgte Sicherheit einer Geißel dabei
glitt unförmlich aus erzklammernden Händen
springt mehr oder weniger aus in dem Koffer

Ist schon klar so kurz nach einer multiplen
Traumatisierung hat man oft noch Albträume
also nicht wundern wenn du die ersten grünen
Stellen hinter dem spukfeuchten Ohre bemerkst

Violett schwingt in die Gletscherspalte
nach da nimmste ultra noch was mit

Im Übrigen wird abserviert!
Totgeburt warum schreist du also so laut?
23/10/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 548
Und der Esel im karottengrauen Distelkleid er
kleidert sich in Grautönen akut in Grau und Grau
so erfühlt er die Luft mit Grausen und er klettert
noch bevor die störrische Dämmerung ergraut
über Gestalten aus uhrengrauer Vorzeit die er
gezielt mit grauenhaft finsteren Gruftgesängen
in die gruselig nebulösen Katakomben vergrault
ein schauriger Graupel jagt ihnen Schrecken ein

Da eine Horde Graukittel trottelt getreulich
sich grünendlich was Scheußliches zusammen
Geräuber und Graunoven und einer grottig gähnt:
"Grr schon wieder grasgräßliche Graupensuppe
unsäglich gräulich ist das abgarstige Kraut hier!"

Das Grauen ergrünt in greulichem Zinnobergraurot
es untergrämt sich und kräuselt Blut grausam erregt
kriecht durch Schächte und Gräben in Purpurgrau
malt Bilder so grau wie ein gefährlicher Albtgraum
Becher und Schalen voll giftgrauer Grubenottern

Da kommt die Graulizei mit Graulicht angerast
setzt jeden der so tut als ob er sich nie graust
vorsorglich in die greifbar obskurere Grauenhaft
Gesichter noch graubeschmiert von grausiger Tat
von blauschimmeligem Wächter griesgrämig versperrt
dräut ein graumelierter Horizont in üppig Himmelgrau
28/10/2017 P.S.

Poèmes à la carte ~ Von hinter dem Vorhang - 549
Was wie Zerrüttung beginnt das endet
als komplettes Desaster im Egoklasmus

Vorsicht Schachbrettmuster vor Ort
die Ursache liegt im Herzen der Stadt
die Regale der Erinnerung sind alle
wie die furnierten Betten leergefegt
alle Spektakel unter Dach und Fach
wie ein Gebäude in der Mitte geteilt
je nach topographischer Gegebenheit
nicht daß sondern schon ... und auch

Und natürlich regt sich die Autorität
maulfaul im Ringen um die Vorherrschaft
selbst redend das Selbst und verständlich
sogar quer nach dem Gesetz im Abfallbeet
wurde auch der letzte Nerz noch entnerzt
das war als er im Moor das halbe Fell verlor

So ein Spion badet in trockenen Tüchern
er versteht doch die Euphorie der Amöwen
als ob es einfach nicht mehr ohne ging
krakeelen die Waschrammen im Tollhaus
dort im Urgrau wabert das Wabendenken
und Putzfrauenknoten auf die Patsche genau
rütteln mit Anmut des Nachts gern am Kiosk

Stürmischer Empfang der Myonendetektoren
die es immer eilig haben im Gang zu kommen
mit großen Begeisterungsschüben wurde
die normale Eintagsfliege ausgestopft
so auch das Haus der einhundert Hunde

Da schuf der Obererzgauner sich Platz
und er schlägt diesen Stiefel sicher nicht aus
und hat für die permeabelen Kalbsopunzen
seelenloser Altruist der er gewesen war
sich schnell noch die Sandburg zermalmt
wortlos entlarvt er ihr kaltnacktes Fleisch

In der Schallenge schläft das Petroleum
sturmhoch lodern die Feuer von Lampedusa
die opulenten Arien der Korkenpfropfer
welche die Straßen stauten bis dahinaus

Ich sehe Worte von solch zerstörerischer Kraft
daß sie im Nu die Gezeiten zum Stillstand bringen
ein Weg sich schnell jeglicher Eile zu entledigen
07/12/2017 P.S.

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